Die Sammelleidenschaft bei Autoaufkleber kennt keine Grenzen
Manche Menschen haben die exotischsten Sammelleidenschaften. Bestimmte Dinge zu sammeln ist ein Hobby, das sich immer noch einer gewissen Verbreitung erfreut. Von Briefmarken bis zu Kugelschreibern wird nahezu alles gesammelt, was man irgendwie klassifizieren und differenzieren kann ..... und das ist so ziemlich alles. Und manche Leute sammeln Autoaufkleber. Dabei handelt es sich zumeist um die Variationen gewisser Smilies, um “Baby an Board“ Varianten oder Fußballaufkleber etc. Schwieriger wird es da schon bei neuartigeren Autoaufklebern. Denn moderne Varianten dürften ungefaltet kaum in den Ringordner passen. Zumindest längst nicht alle.

“Autotattoos“?
Mittlerweile sind viele Autoaufkleber in ihren Designs und Größenordnungen derartig ausgefallen, dass sich auch der Begriff des Autotattoos etabliert hat. Und die sprachliche Implikation dahinter ist gar nicht mal so abwegig, denn die optischen Ergebnisse, die mit Autoaufklebern möglich werden, sind absolut beeindruckend und wirken auf den ersten Blick oft wie lackiert. Dementsprechend erfreuen sich Autoaufkleber großer Beliebtheit. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und das Ganze kostet auch nicht die Welt. Oftmals kostet beispielsweise die Verzierung der Motorhaube nicht mehr als dreißig Euro. Es ist dabei kinderleicht aufzubringen und kann auch leicht wieder entfernt werden (wenn man beispielsweise mal was Neues draufklatschen will oder der Fluchtwagen nach dem Banküberfall geschickt verändert werden soll). Wenig Arbeit, große Wirkung!

Viele Zierden, die man an Wagen interessiert beobachtet und wahrscheinlich auf den ersten oberflächlichen Blick für lackiert hält, sind oftmals Aufkleber. Gestaltungsmöglichkeiten/Motive gibt es en masse. Egal ob man seinem Fahrzeug also einen sportiven “Anstrich“, einen lustigen Spruch oder ein nettes Tribal verpassen will. Eben diese und noch zahlreiche andere Möglichkeiten gewähren Autoaufkleber. Und die Vielfalt erschöpft sich keineswegs in den zahlreichen Motiven. Spezialisierte Anbieter haben die unterschiedlichen Motive meist auch in den unterschiedlichsten Farben und Farbtönen parat, damit jedes Motiv auch zu möglichst vielen Lackfarben passt. Entsprechende Farbtonkarten zeigen jeweils auf, in welchen Farben ein Motiv vorhanden ist.

Wer die Wahl hat, hat die Qual (ein Problem, das auf Vollständigkeit bedachte Sammler übrigens seltener haben). Im Zweifelsfall nimmt man einfach schwarz. Das passt ja bekanntlich zu allem! Besser ist natürlich ein schwarzes Auto, um es ganz einfach zu machen.